Was kann die Tropenfrucht, die Kokosnuss, für deine gesunde Ernährung tun?

KokusnussDie Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme – also keine echte Nuss, sondern eine einsamige Steinfrucht. Geerntet wird sie meist als grüne, relativ unreife, dreieckige und kopfgroße Frucht. Dabei wird die Kokosnuss von einer dicken fast ledrigen Faserschicht umhüllt. Die Kokosnuss ist eine Frucht mit einem hohen Vitamingehalt. Heute gilt sie  auch als Stärkungsmittel und Aphrodisiakum.

Was macht die Kokosnuss so besonders?

In den Tropen wird die Kokosnuss als Muttermilch-Ersatz verwendet. Da diese Frucht neben Eiweiß auch Fruchtzucker sowie Palmitin- und Oleinsäure enthält. Die Hauptfettsäure in der Kokosnuss ist die Laurinsäure, die besonders in Seifenartikeln und der Kosmetikindustrie Anwendung findet. Diese schützt gegen Viren, Bakterien und Protozoen.

An Vitalstoffen findet sich in der Kokosnuss Magnesium, Kalium, Phosphor und Calcium. Ebenso Eisen, Mangan, Kupfer und Zink sind enthalten. Die Tropenfrucht ist darüber hinaus reich an B-Vitaminen und an Vitamin E. Sehr gerne wird Kokosmilch oder Kokoswasser als Zutat bei traditionellen Tropen-Speisen verwendet, beispielsweise in Saucen und Getränken. Kokosfett wird eher um Braten, Kochen, Backen und Frittieren verwendet. In Kombination mit anderen Lebensmitteln wie Fisch, Fleisch, Gemüse, Früchten und Reis unterstützt die Kokosnuss eine sättigende und vitamin-, mineralstoff- und ballaststoffreiche Ernährung.

Dennoch musst du bedenken, dass in 100 Gramm Kokosnuss bis zu 36 Gramm Fett enthalten sein können, was sie als Nahrungsmittel eher unbeliebt macht. Aber ist Fett nicht gleich Fett. In Kokosöl finden sich mittelkettige Fettsäuren, die auch gut für deinen Körper sein können. So hilft Kokosöl beispielsweise dabei, deinen Stoffwechsel anzuregen.

Weitere Verarbeitungsvarianten der Kokosnuss

Sehr beliebt ist derzeit der Kokossaft auf den auch Stars als das neue Wellnessgetränk schwören. Die Flüssigkeit wird aus fünf Monate vor der Reife geernteten grünen Kokosnüssen gewonnen und ist nicht vergleichbar mit der gewonnenen Kokosmilch. Das Kokoswasser enthält Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien, Aminosäuren, Enzyme und andere Pflanzenstoffe. 250 ml enthalten beispielsweise mehr Kalium, als es in einer Banane zu finden wäre.

Kokoswasser ist fettfrei und im Vergleich zu anderen Getränken zuckerärmer. Trinkt man beispielsweise Kokoswasser zur Vorbeugung, kann es zur Linderung von Osteoporose, Dehydration, Verdauungsstörungen, Müdigkeit oder Infektionen des Harntraktes beitragen. Vom Geschmack her ist Kokoswasser leicht süßlich, etwas säuerlich und eine Alternative zu Fruchtsäften. In der Konsistenz ist das Kokoswasser dickflüssiger als Wasser.

Die Kokosmilch hingegen wird aus dem Fruchtfleisch gewonnen und mit Wasser püriert. Die aromatische und milchige Flüssigkeit hat meist einen Fettanteil von 15-25%, aber kann sich dieser Wert auch verringern – je nachdem wie viel Wasser beigemischt wurde. Für Cocktails oder spezielle Longdrinks wird hingegen Cream of Coconut verwendet, das eine Kombination aus Kokosmilch und Kokosfett darstellt, die wesentlich dickflüssiger und cremiger ist. Kokosmilch kann nicht dauerhaft homogenisiert werden. Der Fett- und Wasseranteil trennt sich in der Verpackung voneinander. Daher ist es erforderlich, die Kokosmilch vor Verwendung zu schütteln oder zu rühren.

Eine weitere beliebte Variante, die aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen wird, ist das Kokosmus. Das Fruchtfleisch wird zu einem cremigen Mus verarbeitet. Du kannst Kokosmus als Brotaufstrich genießen, oder dazu verwenden, um Backwaren oder Süßspeisen zu verfeinern. Für spezielle Rezepte wird Kokosmus als Zutat verwendet oder gibt deinen Getränken ein exotisches Aroma.

Foto: Inessa Podushko  / pixelio.de

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