Was Gewürze für deine Ernährung und deine Gesundheit tun können

Die richtigen GewürzeGewürze geben Speisen den richtigen Biss, verleihen Pepp und die entscheidende Würze als auch Schärfe. Denn ohne Gewürze wären die Gerichte doch manchmal etwas fade und geschmacklos. Dabei sind Gewürze nicht nur für den Geschmack sehr wichtig, sondern sind sie auch für die Gesundheit deines Körpers von Vorteil.

Was sind Gewürze?

Als Gewürze werden oftmals Bestandteile von Pflanzen interpretiert. Sie werden, zerstoßen, gerebelt, gemahlen,  getrocknet und in konservierter Form gelagert. Sie beinhalten einen natürlichen Gehalt an Nährstoffen wie auch Geschmacksstoffen. Heute werden sie auch also Zutaten für Arzneimittel verwendet.

Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit spielten Gewürze zudem eine wirtschaftliche Rolle. Besonders Importe aus Asien, Italien, Indien und den arabischen Staaten sorgten für einen regen Handel. Die tatsächliche Heilkraft wies erst die deutsche Ärztin Hildegard von Bingen in ihren Abhandlungen nach. Inzwischen gehören Safran, Vanille und Kardamom zu den teuersten Gewürzen.

Was gibt es noch Wissenswertes über Gewürze?

Wie eingangs erwähnt, tragen Gewürze dazu bei, die Gesundheit deines Körpers zu bereichern. Sie können zum Beispiel den Stoffwechsel beschleunigen, das Krebsrisiko mindern und die Fettverbrennung antreiben. Ebenso wirken sie hemmend auf Entzündungen und kontrollieren den Blutzucker.

Rosmarin ist reich an Antioxidantien und es enthält darüber hinaus entzündungshemmende Wirkstoffe. Es kann das Immunsystem stärken, die Konzentration fördern und dem Verdauungssystem auf die Sprünge helfen. Dem Oregano hingegen wird eine antibakterielle Wirkung nachgesagt.

Thymian hilft bei Bronchitis, Halsschmerzen und Asthma. Ebenso hat es eine beruhigende Wirkung bei Schlaflosigkeit und Depressionen. Einige Stimmen sagen, dass Thymian bei regelmäßiger Einnahme Alzheimer vorbeugen kann.

Zimt hat fast jeder in seinem Gewürzregal und es ist auch noch reich an Antioxidantien, es kann die Blutzuckerwerte stabilisieren, was besonders  für Diabetiker des Typs 1 und 2 von Bedeutung sein kann. Ebenso kurbelt auch Zimt die Fettverbrennung an und wirkt zudem entzündungshemmend, antibakteriell und trägt zu einer besseren Konzentration bei.

Dass Ingwer gut für deine Gesundheit sein kann, brauche ich dir bestimmt nicht erst jetzt zu erzählen. Aber ist dennoch sehr interessant zu wissen, dass über 20 verschiedene Antioxidantien darin verborgen sind und es als ein bewährtes Hausmittel gegen Übelkeit, Erbrechen, Halsschmerzen und Grippe gilt.

Wie wirken Gewürze noch?

Gewürze verbessern den Geschmack und sie geben Speisen eine ganz andere Note, als dass es ohne Gewürze jemals möglich wäre.

Noch dazu erhalten bereits fade gewordene Lebensmittel  wieder einen angenehmen Geschmack, das zum Beispiel durch Rosenwasser oder Orangenblüten ermöglicht wird. Sie enthalten Bitterstoffe und regen damit auch den Appetit an, fördern aber auch die Verdauung und sind gut für die Darmflora. Nelken, Ingwer und Kakaobohnen wirken indessen aphrodisierend, während Salbei und Muskat beruhigend und entspannend wirkt.

Foto: Ich-und-Du  / pixelio.de

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