Was du isst, ist eine Gewohnheit

Rituale, wie Schokolade am Nachmittag oder Kaffee am Morgen sind Gewohnheiten, die du dir irgendwann angelernt hast. Oder du isst aus Langeweile. Schlechte Essgewohnheiten wirken sich auf deine Gesundheit aus. Deine Verdauung hat mehr zu arbeiten, dein Immunsystem ist geschwächt und deine Energie reicht nicht aus. Weiter können Folgeerkrankungen wie Diabetes entstehen. Mit positiven Essgewohnheiten hingegen kannst du dein Energiepotenzial erhöhen, dein Gewicht reduzieren und allgemein ein besseres Wohlbefinden erzielen.

Die Grundlage einer neuen Essgewohnheit

Führe dir vor Augen, was du bisher, während des Tages isst. Nehme bewusst auf, welche Lebensmittel du täglich einnimmst und stelle dir dabei Fragen, warum, was, wie und wo du deine Mahlzeiten einnimmst. Ein Tagebuch über deine Essgewohnheiten zu führen, zeigt dir auf, welche Lebensmittel du verspeist und welche Nährstoffe deinem Körper tatsächlich zur Verfügung gestellt werden.

Dabei ist nicht jeder der Gewohnheiten schlecht, einige davon sind sogar sehr wertvoll. Das trifft zum Beispiel zu, wenn du aufhörst zu essen, wenn du verspürst, dass du satt bist. Wenn du hingegen zum Schokoriegel greifst, wenn du gestresst bist, ist das eher eine schlechte Angewohnheit.

Wenn du dir also vor Augen führst, was du isst, überlege dir gleichzeitig, welche der Essgewohnheiten, du durch eine andere ersetzen kannst. Iss zum Beispiel Obst, anstatt der Schokolade, wenn du Nachmittags einen Energieschub brauchst. Oder gewöhne dir an, ein vollwertiges Frühstück und Mittagessen zuzubereiten, damit dir Heißhungerattacken nichts mehr anhaben können.

Wie klappt es mit der Umgewöhnung?

Manche Lebensmittel sind wie eine Droge zu vergleichen. Zwar nicht wortwörtlich. Dennoch wird Schokolade gerne damit assoziiert. Um von der „Droge“ wegzukommen, ist es wichtig, eine Zeit lang darauf zu verzichten. Auf diese Weise verpasst du dir selbst eine Auszeit und genauso deinen Geschmacksnerven.

Zur gesunden Ernährung hat sich bewährt, eine kurze Fastenperiode durchzuführen, um seine Essgewohnheiten umzustellen. Dein Körper wird damit in einen neutralen Zustand versetzt, sodass du deine Ernährung neu auslegen kannst. Beispielsweise Rohkostfasten oder Saftfasten sind sehr beliebt, denn trotz des Verzichts, nimmst du wertvollen Vitamine und Mineralstoffe auf. Die Verdauung gerät in Fahrt und, trotz des Fastens, hast du ausreichend Energie für den Tag. Dabei reicht eine Woche bereits aus, um die richtige Grundlage zur Ernährungsumstellung zu legen.

Foto: Benjamin Thorn  / pixelio.de

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 votes)
Be Sociable, Share!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>