Tu deinem Körper etwas Gutes: Mehr Basen, weniger Säure!

Wenn du müde, reizbar oder überempfindlich bist, kann das mit deinem Säure-Basen Haushalt zu tun haben. Insbesondere wenn dein Körper, also dein Bindegewebe, an Festigkeit verliert, ist das oftmals ein Zeichen dafür, dass eine Übersäuerung vorliegt.

Nach wie vor wird Gemüse vorwiegend als Beilage gewählt, aber sind es genau Gemüse und Obst, die die meisten Vitalstoffe enthalten. Ebenso abends wird bevorzugt Brot mit Wurst und Käse gegessen. Aber genau dadurch wird dein Körper automatisch übersäuert. Das darin enthaltende tierische Eiweiß – meist in Fleisch, Fisch und Milchprodukten – ist Säure für deinen Körper.

Verfahre nach der 80/20 Regel 

Mineralien wie Schwefel, Phosphor, Chlor und Jod werden im Körper zu Säuren gewandelt. Isst du aber mehr Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Nüsse, ernährst du dich basenbildend. Genannte Lebensmittel enthalten viel an Magnesium, Calcium und Zink. Dabei wird dein körpereigener Organismus weniger strapaziert und angegriffen.

Nach dem schwedischen Forscher Ragnar Berg, der als Begründer der Basentheorie bekannt ist, empfiehlt es sich, täglich vier Mal mehr Basen als Säuren in der täglichen Ernährung einzubauen – nach dem Verhältnis 80 zu 20. Ebenso gehen verschiedene Experten zur Basentheorie davon  aus, dass einige Krankheiten durch einen unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt verursacht werden.

Zum Beispiel werden Säuren, die nicht ausgeschieden werden können, in den Gelenken abgelagert. Krankheiten wie Gicht, Arthrose, Rheuma, rheumatoide Arthritis und andere Entzündungen an den Gelenken sind sehr oft die Folge. Leidest du vermehrt an Migräne, kann dies von einem gestörten Stoffwechsel herrühren. Ein anderes Beispiel ist die gefürchtete Orangenhaut bei Frauen, die  aufgrund von Ablagerungen der Säure im Bindegewebe hervorgerufen wird.

Säuren sind Mineraliendiebe

Wenn du über mehrere Jahre hinweg vorwiegend säurehaltige Lebensmittel und Getränke verzehrt hast, ist dein Säure-Basen-Haushalt dermaßen aus dem Gleichgewicht, dass deine Basenspeicher angegriffen werden. Das sind in der Regel die Knochen. Vitalstoffe wie Magnesium, Kalzium, Kalium und Zink werden umso mehr benötigt und ausgeschieden.

Eine Übersäuerung führt  zu einem Kalziumverlust in deinen Knochen, was diesen ihre Stabilität kostet. Mit einer basenbildenden Ernährung kannst du dem entgegen wirken. Darüber hinaus kannst du einen Magnesiummangel verhindern. Magnesium ist unser wichtigstes Anti-Stress-Mineral und schützt dein Herz als auch die Gefäße. Zusammen mit Magnesium ist auch das Kalium dafür verantwortlich, Nerven, Muskeln und deinen Blutdruck zu stabilisieren. Ebenso entsäuern sie deine Körperzellen.

Wasdarfstdu also vermehrt essen?

Lebensmittel, die für einen Ausgleich innerhalb deines Körpers führen, sind zum Beispiel, Kartoffeln, Gemüse, dunkle Blattsalate, Obst, Rohmilch und Trockenfrüchte. Eher weniger solltest du von säurehaltigen Nahrungsmittel genießen. Mäßige dich im Genuss von Zucker, Süßigkeiten, hellem Brot und Nudeln, schwarzem Tee, Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Eiern, Sojaprodukten, Erdnüssen und Alkohol.

Eine Möglichkeit, um deine basische Ernährung zu unterstützen, liefert dir zum Beispiel www.jentschura-produkte.de. Dort findest du Empfehlungen über verschiedene Produkte, die deine gesunde Ernährung begünstigen können.

Ansonsten helfen dir auch folgende Tipps:

  • Obst und rohes Gemüse nur bis zum frühen Nachmittag verspeisen
  • Eher mehr Gemüse als Obst
  • Das Abendessen sollte bis 19 Uhr verzehrt sein
  • Gestalte deine Mahlzeiten einfach
  • Kaue dein Essen gründlich
  • Halte dich beim Salz zurück, alternativ ist Sesamsalz zu empfehlen
  • Vergiss auch nicht das Trinken: Mindestens 2 bis 3 Liter sollten es schon sein

 

Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de

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