Saitan-Ragout an fruchtigem Sesam-Quinoa

Saitan RagoutDiese vegane Rezept-Kreation punktet mit einer idealen Kombination aus Genuss und bunt gemixten Nährstoffen. Das Saitan-Ragout wird mit pflanzlicher Sahne cremig verfeinert und mit Sojasoße sowie frischem Knoblauch aromatisiert. Beim Kauf von Sojasoße auf Bio-Qualität achten, damit kein Glutamat enthalten ist. Allgemein sollten Sojaprodukte möglichst immer aus ökologischer Herstellung stammen, da konventionell hergestellte Ware auf gentechnisch veränderten Sojabohnen basieren kann. Weil es beim Kauf von Saitan teilweise große Unterschiede in puncto Geschmack und Konsistenz gibt, am besten verschiedene Sorten testen. Idealerweise sollte es sich um eine saftig-zarte, marinierte Qualität handeln.

Noch ein Blick auf das Ernährungsspektrum: Während der Quinoa, der aus botanischer Sicht zur Kategorie Pseudogetreide gehört, hochwertige Aminosäuren, Ballaststoffe und pflanzliches Eisen liefert, bringen Ananas, Granatapfel, Petersilie, Knoblauch und Zwiebel wertvolle Mikronährstoffe wie Vitamin C, antioxidativ wirksame sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralstoffe ins kulinarische Spiel. Als kleines Highlight wird der Quinoa dank Sesam mit nussigen Nuancen vollendet, welcher darüber hinaus eine Extraportion Omega-3-Fettsäuren enthält.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sesam
  • 2 EL Olivenöl
  • 150 g Quinoa
  • etwas Salz
  • 1 kleine Orange
  • 1 Scheibe Ananas (ca. 300 g)
  • 1 kleines Bund Blattpetersilie
  • 4 EL Granatapfelkerne
  • ein paar Chiliflocken
  • 1 Zwiebel
  • 200 g Saitan
  • 2 bis 3 EL Sojasoße
  • 200 ml pflanzliche Sahne (z. B. Sojasahne)

Zubereitung: Die Knoblauchzehen schälen, klein würfeln und die Hälfte der Knoblauchwürfel (den Rest für das Saitan-Ragout aufbewahren) zusammen mit dem Sesam in einem Topf in 1 EL Olivenöl ca. 3 Minuten anschwitzen.

In der Zwischenzeit den Quinoa heiß abspülen, zusammen mit 400 ml leicht gesalzenem Wasser zugeben, aufkochen lassen und – bei geschlossenem Deckel – 15 bis 20 Minuten leicht köcheln lassen. Anschließend weitere 5 Minuten auf der ausgeschalteten Herdplatte quellen lassen, bis die gesamte Flüssigkeit aufgesogen ist (beachte Tipps).

Währenddessen die Orange auspressen. Die Ananasscheibe grob schälen, den harten Strunk entfernen und das Fruchtfleisch möglichst klein würfeln. Die Petersilie abspülen und die Blätter in Streifen schneiden. Sobald der Quinoa fertig gegart ist, ihn anschließend etwas abkühlen lassen, mit dem Orangensaft, der Petersilie, den Ananaswürfeln und den Granatapfelkernen aromatisieren und mit etwas Salz und Chiliflocken verfeinern.

In der Zwischenzeit für das Saitan-Ragout die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Saitan in mundgerechte Stückchen schneiden und zusammen mit den Zwiebelwürfeln und dem restlichen Knoblauch in einer beschichteten Pfanne in 1 EL heißen Olivenöl ca. 5 Minuten braten. Anschließend mit der Sojasoße aromatisieren (beachte Tipps), mit der Sojasahne ablöschen und bis zur gewünschten Konsistenz reduzieren lassen.

Das Saitan-Ragout nach persönlichem Empfinden gegebenenfalls zusätzlich mit etwas Salz und Chiliflocken verfeinern und zusammen mit dem fruchtigen Sesam-Quinoa servieren.

Tipps: Sollte die Flüssigkeit des Quinoas bereits vor der Garzeit aufgesaugt sein, zusätzlich einen kleinen Schuss heißes Wasser zufügen. Zunächst lieber etwas weniger Sojasoße zum Aromatisieren des Saitan-Ragouts verwenden und vor dem Servieren – nach persönlichem Empfinden – gegebenenfalls noch etwas mehr zugeben. Den fruchtigen Sesam-Quinoa auf einem bunten Salat-Bett anrichten.

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