Hinter Rohkost steckt mehr als nur rohes Gemüse

RohkostIst Rohkost nur ein Trend? Oder ist es eine Ernährungsweise, die du tatsächlich langfristig für dich wählen kannst? Es gibt viele verschiedene Ernährungskonzepte, die du für deine zukünftige Ernährungsweise wählen kannst, aber eine allgemeine gesunde Ernährung gibt es nicht, sondern richtet sich Vieles nach deinen eigenen Bedürfnissen und Vorlieben.

Die gesunde Ernährung wird für viele Menschen immer wichtiger, darunter wird die Rohkost immer populärer. Nicht nur, um sich vitaler und fitter zu fühlen und die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern, aber auch das eigene Leben gesünder und langfristiger zu gestalten. Mitunter musst du zwar kreativ in der Zubereitung und der Gestaltung deiner Mahlzeiten sein, aber hat es nichts mit einem reinen Verzicht zu tun. Ebenso wird Rohkost immer beliebter und immer mehr Restaurants lehnen Ihre Zubereitungskonzepte an Rohkost und die vegetarische oder vegane Ernährungsweise an. 

Komplett auf Rohkost umstellen oder doch nur in Kombination

Wenn du deine Ernährung komplett auf Rohkost umstellen willst, musst du beachten, dass alle Lebensmittel grundlegend nicht über 42° C erhitzt werden. Dies hat den Hintergrund, da angenommen wird, dass unter anderem Vitamine und Enzyme  durch die Erhitzung zerstört werden und Eiweiße denaturiert werden.

Daher bestehen die Grundnahrungsmittel bei Rohkost aus Obst, Ölfrüchten, Gemüse, Algen, Pilzen, Nüssen, Samen, Wildkräutern, Getreide und tierischen Produkten – zum Beispiel rohe Eier, Rohmilchprodukte und rohes Fleisch. Auch Schokolade, Kekse, Torten, Brot, Kräcker, Suppen und Gemüsegerichte können in roher Form und mit verschiedenen Geräten wie Mixern oder Dörrgeräten zubereitet werden.

Rohkost ist gesund, kann aber auch zu Mängelerscheinungen führen

Möchtest du deine Ernährung komplett auf Rohkost umstellen, solltest du erst diesen Schritt wagen, nachdem du dich gründlich informiert hast und dir auch über die Nachteile im Klaren bist. Beispielsweise sind nicht alle Lebensmittel roh, wenn du sie im Supermarkt kaufst. Cashewkerne, Paranüsse, Mangos, Avocados und Trockenfrüchte sind stark erhitzt oder wurden vor dem Export in ein heißes Wasserbad gelegt.

Bei einer Rohkosternährung musst du dich dann auch genau damit auseinandersetzen, wer die Lebensmittel produziert und wie diese erzeugt wurden. Ein anderes Manko ist, dass Eiweiß und Mineralstoffe wie Eisen, Jod, Zink, Vitamin B12 und Omega-3-Fettsäuren eher geringfügig durch die Ernährung aufgenommen werden können. Das liegt daran, dass die Lebensmittel, die diese Nährstoffe enthalten, roh kaum essbar sind und sogar zu Unverträglichkeiten führen können. Du kannst dies aber verhindern, indem du Lebensmittel zu dir nimmst, die diesen Mangel ausgleichen  oder du unterstützt durch die Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln.

Natürlich solltest du nicht von heute auf morgen, deinen Ernährungsplan einfach umkrempeln, sondern fange lieber klein an. Es spricht nichts dagegen, beispielsweise täglich zum Frühstück nun einen grünen Smoothie zu dir zu nehmen und den Effekt darauf zu beobachten. Wenn du bemerkst, dass  du dich dadurch besser und fitter fühlst, kannst du dich Stück für Stück an die Rohkost heranwagen. Aber behalte stets im Auge, dass du nach wie vor deinen Kalorienhaushalt konstant halten und auch das Trinken nicht vergessen solltest.  Wenn du zu Rohkost und der möglichen Ernährungsweise mehr erfahren möchtest, gehe zur Webseite. Dort findest du weitere Tipps und Hinweise zur Rohkost.

Foto: Thommy Weiss  / pixelio.de

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