Fertiggerichte zerstören deine Geschmacksnerven und Vieles mehr!

Wenn es mal schnell gehen muss, greift man gerne zu Fertiggerichten. Tiefkühlpizza, Mikrowellenlasagne, Tütensuppen und Asiasnacks. Diese gelten als schnelle Essen, aber haben sie mit natürlichem Geschmack nichts zu tun.

Vielzählige Aromen und auch Glutamat verleihen gerade diesen Gerichten ihren intensiven Geschmack. Oftmals sind diese Gerichte mit viel Zucker und Salz angereichert – eine gefährliche Mischung, wenn du dich gesund ernähren möchtest. 

Geschmacksverstärker und ihre versteckten Gefahren

Viele Fertiggerichte sind mit Emulgatoren, Farbstoffen, Geliermitteln, Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen angesetzt. In der Angabe zur Zusammensetzung auf den Lebensmitteln erkennt man diese Stoffe meist an den sogenannten E-Nummern. Dabei sind einige der Stoffe mit Vorsicht zu genießen, da sie die Blut-Hirn-Schranke überwinden und in diesem Bereich als Nervengift wirken.

Dabei sind die Wirkungsweisen nicht genau zu bestimmen. Es fehlen fundierte Forschungsergebnisse. Einige der E-Nummern sind zwar zulässig, aber sind darunter auch Geschmacksverstärker, die nicht zu häufig genossen oder ganz weggelassen werden sollten. Farbstoffe sind besonders bedenklich, die mit der Nummer E 104 gekennzeichnet sind. Dahinter verbirgt sich Chinolingelb, das in den USA aufgrund seines Krebsverdachts verboten ist. Ebenso E 123, Amaranth, ist ein roter Farbstoff, dass Allergien auslösen kann. Insbesondere Kinder sind davon gefährdet. Farbstoffe finden sich vorwiegend in Kinderlebensmitteln, Süßigkeiten und Softdrinks.

Iss das, was du kennst oder wovon du weißt, dass vorwiegend Natur darin steckt

Die Bestandteile von fertigen Mahlzeiten und deren Zusammensetzung im Auge zu behalten, ist auf jeden Fall ein Anfang. Aber brauchst du jetzt nicht alle E-Nummern auswendig lernen. Iss stattdessen nur das, was du kennst oder von dem du weißt, dass weniger Zusatzstoffe enthalten sind.

Versuche auf Bio-Lebensmittel zu setzen. Zwar sind diese auch nicht vollkommen frei von Zusatzstoffen, aber werden hier weniger davon eingesetzt. Verzichte auf Fertigprodukte, die mit Süßstoff angereichert sind und bereite Salatdressings, Quarkspeisen und Puddings bevorzugt selbst zu. Greif auch mehr zum Naturjoghurt als zu Joghurts mit Bindemitteln und Konservierungsstoffen.

Achte genauso bei der Ernährung deiner Kinder auf vorwiegend natürliche Lebensmittel. Werden diese zu früh mit Lebensmitteln konfrontiert, die mit Geschmacksverstärkern oder künstlichen Aromen angereichert sind, können sie kein natürliches Geschmacksempfinden entwickeln. Selbst zubereitete Gerichte schmecken dann für die Kleinen oftmals fade. Ebenso sorgen Chips mit Geschmacksverstärkern für einen stärkeren Appetit. Das fördert natürlich das Übergewicht, das bei Kindern immer verstärkter auftritt.

Foto: Thomas Siepmann  / pixelio.de

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