Eine Ernährungsumstellung fängt im Kopf an

Wenn mal wieder eine Diät fehlschlägt, denken sich viele, dass es mit Versagen gleichzusetzen ist. Diese Herangehensweise erzeugt nicht nur schlechte Gefühle, sondern mindert auch die Charakterstärke. Aber um eine Ernährungsumstellung anzugehen, also keine Diät, fängt alles im Kopf an.

Eine gesunde Ernährung solltest du niemals als allgemeingültig betrachten. Es gibt natürlich bewährte Nahrungsmittel, die deinen notwendigen Nährstoffgehalt unterstützen. Trotzdem sind noch viele Aspekte zu berücksichtigen. Wie alt und wie aktiv du bist, welche genetischen Faktoren dich beeinflussen als auch wie dein persönlicher Geschmack aussieht, nehmen ebenso Einfluss.

Höre darauf, was dein Körper dir sagt

Für eine Ernährungsumstellung gehört dazu, dass du dir selbst vertraust, wenn dein Körper dir zu sagen versucht, was gut für dich ist. Für eine gesunde Ernährung musst du dich selbst wohlfühlen und darauf hören, was dir dein Körper sagen will. Diesen Urinstinkt haben viele von uns verloren, den es gilt wieder zu erlernen.

Lerne vor allem dir selbst zu vertrauen, zu erfühlen, was für dich die bestmögliche Ernährung darstellt. Überlege zunächst, was du wirklich brauchst, wenn du mal wieder Lust auf eine kleine Zwischenmahlzeit verspürst. Achte aber genauso darauf, in welcher Situation du dich befindest. Aus Langeweile zu essen, ist auf jeden Fall der falsche Ansatz.

Diät oder Ernährungsumstellung?

Diäten sind immer auf eine kurzfristige Laufzeit ausgelegt. Denn hierbei verzichtest du auf bestimmte Lebensmittel, die aber einen hohen Nährstoffwert beinhalten. Die natürliche Reaktion des Körpers ist, genau nach diesem Lebensmittel oder ähnlichen Nährstoffen zu verlangen. Wenn du beispielsweise, im Rahmen einer Diät, mehr Fleisch isst, verspürst du oftmals ein Verlangen nach Zucker oder Alkohol. Eine Ernährungsumstellung hingegen basiert auf Lebensmittel, die eine vollwertige Kost in den Vordergrund stellen.

Eine Diät durchzuhalten, erfordert viel Ausdauer und Disziplin. Noch dazu ruft eine Diät unnötigen Stress hervor. Wenn du schließlich doch eines der Lebensmittel zu dir nimmst, das auf deinem „Verzichtsplan“ steht, schlagen das schlechte Gewissen und demzufolge der Stress zu. Dein Gehirn setzt das Stresshormon Cortisol frei, dass noch dazu das Insulin in deinem Körper hochschnellen lässt. Deinem Körper wird das Signal gegeben, mit dem Muskelaufbau aufzuhören und stattdessen mehr Fettreserven zu bunkern. Ein wichtiger Faktor ist immer noch, dass du dich wohlfühlst. Bei einer Diät ist das nur schwer möglich.

Foto: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 8.0/10 (1 vote cast)
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0 (from 0 votes)
Eine Ernährungsumstellung fängt im Kopf an , 8.0 out of 10 based on 1 rating
Be Sociable, Share!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>